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  • Freiwillige aus Deutschland - April 2016

    Die Studierende Fabian, Tanja und Anja von der Fachoberschule Bad Tölz, Deutschland haben im April ein Praktikum im Hospiz in Temeswar absolviert. Vielen Dank für Ihr Engagement und Ihre Unterstützung.

    Freiwillige aus Deutschland - April 2016


  • Im Hospiz durchgeführte Tätigkeiten in 2014

    Die aktuelle Lage bezüglich der im Laufe des Jahres 2014 im Hospiz untergebrachten Patienten ist folgende:

    • 210 eingelieferte Patienten
    • 121 Patienten sind im Hospiz verstorben
    • 8% der Fälle leiden an anderen Krankheiten
    • Durchschnittszeitraum einer Krankeneinweisung: 12 Tage

 

  • Timișoara Gospel Projekt, am 8 und 9 Juni 2013

    TGP 2013

    Gospel Project 2013, 8.06 & 09.06.2013

    Wir danken allen, die für das Krankenhaus für Palliativmedizin “Hospiz der göttlichen Barmherzigkeit” gespendet haben.


  • Temeswar Gospel Projekt - 31 Mai - 9 Juni 2013

    Timisoara Gospel Project  31 Mai – 9 Juni 2013

    Das Projekt entstand, um eine gute Sache zu unterstützen, das Krankenhaus für Palliativmedizin “Hospiz der göttlichen Barmherzigkeit” aus Temeswar.


  • Temeswar Gospel Projekt - 14.06.2012

    Ein herzliches Dankeschön den 95 leidenschaftlichen, herzlichen, und talentierten Sängern, die das Gospel Projekt entstehen liessen, um eine gute Sache zu unterstützen, das Krankenhaus für Palliativmedizin “Hospiz der göttlichen Barmherzigkeit” aus Temeswar.

    Temeswar Gospel Projekt - 2012Unsere besondere Dankbarkeit senden wir dem Gründer und Dirigenten des Temeswarer Gospel Projektes, Herrn Dominic Samuel Fritz, der auch in diesem Jahr 2012 wie auch in all den anderen Jahren, speziell aus Deutschland angereist ist. 

    Wir danken ebenfalls allen, die für das Krankenhaus für Palliativmedizin “Hospiz der göttlichen Barmherzigkeit” gespendet haben.

     
  • Wohltätigkeits-Chorkonzert - 11.06.2012

    Am 11.06.2012 fand in der römisch-katholischen Kirche am Balcescu Platz ein Wohltätigkeits-Chorkonzert unter dem Titel “Heilig - zwischen byzantinisch und negro-spirituell” statt, durchgeführt von den Studenten der Musikhochschule der Vest Universität aus Temeswar, 
    Wohltätigkeits-Chorkonzert - 2012Dirigentin Katy-Gianina Asoltanei, Klasse geleitet von Frau Lect. Univ. Dr. Mariana Müller.

    Die hier gesammelten Spenden wurden dem “Hospiz der göttlichen Barmherzigkeit” übergeben. Wir danken den Organisatoren, insbesonderen jenen, die ihr Talent zu einem wohltätigen Zweck eingesetzt haben.
     
     
  • Tätigkeiten im Hospiz im Jahr 2011

    ♦    3.02.2011
          Seminar  zum Thema:  Angst und Depression
          Lektor : MTA  Kalapis Mihaela
          Teilnehmer/innen : 7 MTA

    ♦    9.03.2011
          Weiterbildung  der ärztlichen Angestellten des Hospizes
          wurde geleitet von Dr.Kovacs Alexandra-arztlicher Direktor
          Teilnehmer/innen : 14 Angestellte

    ♦    10.05.2011
          Seminar zum Thema: Ascites und  Gelbsucht
          Lektor: MTA Beck Mihaela
          Teilnehmer/innen : 12 (MTA und Pflegerinnen)

    ♦    11.06.2011
          Seminar zum Thema : Verstopfung und Diarrhoe
          Lektor : MTA Kralikova Adriana
          Teilnehmer/innen : 8 MTA

    ♦    06.2011
          Konzert zwecks Fundraising

    ♦    20 - 21.07.2011
          Brasov –Symposium
          Teilnehmer/innen : 2 MTA

    ♦    5.08.2011
          Seminar zum Thema : Schmerz
          Lector : dr. Ulian Daniela
          Teilnehmer/innen : 8  MTA

    ♦    5 - 7.10.2011
          Kursus Palliativmedizin- und Pflege
          Lektor : Dr.med Nagy Dana
          Teilnehmer/innen : 9  MTA

    ♦    10.10.2011
          Seminar zum Thema : Übelkeit und Erbrechen
          Lektor : MTA Mandulova Anna
          Teilnehmer/innen : 8  (MTA und Pflegerinnen)

    ♦    12 - 15.10.2011
          Bucuresti – Nationale Konferenz  Palliativmedizin und Pflege
          Teilnehmer/innen : 3 (1 Arzt si 2 MTA)

    ♦    16.10.2011
          Debrecen – Kursus : Berufsunfälle
          Teilnehmer/innen : 2 Angestellte

    ♦    14 - 16.10.2011
          Pecs – Konferenz zum Thema : Suizid
          Teilnehmerin : Diplompsychologin D.Ungureanu-Pamfil

    ♦    5 - 7.10.2011
          Kursus Palliativmedizin- und Pflege
          Lektor : Dr.med Nagy Dana

    ♦    17.11.2011
          Konzert der Studenten der Musikhochschule aus Timisoara in der
          romisch-katholischen Kirche am Balcescu-Platz in Timisoara zwecks Fundraising.

    ♦    21 - 23.11.2011
          Kursus Palliativmedizin- und Pflege. Lektor Dr.med  Kovacs Alexandra

    ♦    25.11.2011
          Festlichkeit : 5 Jahre seit der Einweihung des Hospizes

    ♦    5.12.2011
          Fest des Heiligen Nikolaus mit den Kindern der Angestellten im Hause           

    ♦    Patienten
          Zeitraum: 1.01.2011 - 31.12.2011
               •    220  eingewiesene Patienten


  • Wir feiern 5 Jahre seit der Einweihung!

    Das Zentrum für Palliativpflege, Hospiz "Haus der göttlichen Gnade ", ist ein Projekt  der Caritas Vereinigung der Diozese Temeswar.

    Der Hauptpartner in diesem Projekt ist Die Kongregation der Tochter des Heiligen Franziskus von Assisi.

    Unser Zentrum ist ein Krankenhaus mit 10 Betten, dass am 25.11.2006 eingeweiht wurde. Es erfreut sich der Anerkennung durch das Ministerium für öffentliche Gesundheit, als auch eines Vertrages bezüglich der Kostenübernahme der im Krankenhaus erbrachten medizinischen Dienste durch die staatliche Krankenversicherung des Kreises Timis (CJAS).

    5 ani de la inaugurare!

    Seit der Eroffnung wurden in unserem Hause cca. 1100 Patienten gepflegt. Diese litten an fortgescrittenen, chronischen und fortschreitenden Erkrankungen, mit unkontrolierbaren Symtomen und/oder psychosozialen und spirituellen Problemen.

    Das Hospiz stellt ein komplexes Pflegeprogramm dar, fur Patienten mit begrenzter Lebenserwartung und deren Familien. Unser Ziel ist es unseren Patienten und deren Familien mittels einem interdisziplinaren Team, Lebensqualitat zu bieten, komplexe Pflege ausgerichtet auf die Bedurfnisse der Patienten und der Familien.

    Erbarmen ist ein anderer Name der Liebe – gelebte Liebe, tatkraftige Liebe…


  • Festlichkeit: 5 Jahre seit der Eröffnung des Hospizes in Temeswar

    01.12.2011, Temeswar (Catholica) -  Das Zentrum fur Palliativpflege, Hospiz "Haus der göttlichen Gnade " aus Temeswar druckt mehr aus als Mitleid, mehr als Empathie; es druckt die Nähe Christi aus zu unseren Brüdern, die leiden, mittels  der Mitglieder der Kirche, die Mitglieder Seines mystischen Körpers sind. Es ist sogar das Mysterium der göttlichen Liebe selbst, welches sich zeigt, seitens der leidenden Menschen –‘ Ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr habt mich besucht.’(Mt 25,36),- als auch seitens jener Menschen, die ihnen beistehen: ‘ Wer mein Junger sein will, der verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach.’(Lc 9,23). Dieses sind die Worte des Erzbischofs Jean-Claude Perisset, vor fünf Jahren der damalige apostolische Nuntius in Rumänien, gesprochen am 25. November 2006, im Rahmen der heiligen Segnungsmesse des ersten Hospices in Temeswar.

    Als Gemeinschaftsrojekt der  Caritas Vereinigung der Diozese Temeswar und der Kongregation der Tochter des Heiligen Franziskus, Provinz Rumänien,  hat das Zentrum für Palliativpflege, das Hospiz mit dem Namen  "Haus der gottlichen Gnade",  seinen Hauptsitz in dem ehemaligen Kloster dieser Kongregation, in der Memorandumului-Straße 84 in Temeswar. Anfangs konnten acht Patienten stationär aufgenommen werden.  Zu diesem Zweck wurde das alte Klostergebäude gesamtrenoviert und gemäs der europäischen Richtlinien eingerichtet, so dass diese medizinische Einrichtung die Betriebsgenemigung des Ministeriums fur Gesundheit erhielt. In dem Hospiz - Palliativzentrum bieten wir aktive, vollständige Pflege für Patienten deren Krankheit auf heilende Behandlung  nicht mehr anspricht, Menschen die unheilbar krank sind und sich im Endstadium ihrer Krankheit befinden.

    Aniversarea a 5 ani de existanta a Hospice-ului din Timisoara
    Das Ziel der palliatieven Dienste ist es, die Lebensqualität zu erhalten durch komplexe Pflege ausgerichtet auf die Bedürfnisse der Patienten und ihrer Familien. In diesem Projekt arbeitet die Caritas Vereinigung mit  den Fachärzten fur Palliativmedizin von OncoMed Timisoara zusammen.  Die Pflege der Kranken erfolgt durch ein Team bestehend aus einem Arzt, einem MTA, einem Sozialarbeiter, einem Diplompsychologen und Freiwilligen – dem sogenannten multidisziplinären Team – dass neben den Ärztlichen- und Pflegediensten auch Sozialdienste und psychologische Beratung sowohl fur die Patienten  als auch fur die Familien anbietet.   Das Hospiz stellt ein umfassendes Pflegeprogramm dar, für Kranke mit begrenzter Lebenserwartung und deren Familien. Unser Ziel ist es, mit einem multidisziplinären Team die Lebensqualität zu sichern, indem wir komplexe Pflege ausgerichtet auf die Bedürfnisse des Patienten und der Familie anbieten.

    5 ani de la inaugurare!

    Am Freitag, dem 25. November 2011, haben die  Caritas Vereinigung der Diozese Temeswar und die Kongregation der Tochter des Heiligen Franziskus von Assisi, das Arzteteam, die Freiwilligen und vielen Gäste funf Jahre seit dem Bestehen des Hospizes gefeiert. Die festliche heilige Messe wurde gefeiert von  PS Martin Roos, romisch-katholischer Bischof von Temeswar, in Anvesenheit von Generalvikar Mons. Johann Dirschl, Pater-Econom Nikola Laus, Pater Sekretar Sebastian Mirciov und einer Gruppe  Diozesan-Priester. Nach der heiligen Messe folgte eine kurze Festlichkeit, im deren Rahmen die Mitglieder des Hospice-Teams, Schwestern, Ärzte und Freiwillige sich an Augenblicke der Gründung des Zentrums, beziehungsweise der nicht leichten, hier stattfindenden Tätigkeit  erinnerten.

    Seit der Eröffnung des Hospizes wurden bis heute 1100 Pazienten gepflegt. “Erbarmen ist ein anderer Name der Liebe – gelebte Liebe, tatkräftige Liebe.” Diese Worte, welche auf dem Jubiläums-Plakat erscheinen, können als Motto der gesamten Tätigkeit des Hospizes gelten, durchgeführt von einem Team, dass nicht nur beruflich gut ausgebildet ist, sondern auch viel Mitgefühl fur das menschliche Leiden zeigt und dem wir viel Kraft und alles Gute wünschen.

    (Verfasst von Sipos Eniko, Pressereferentin des römisch-katholischen Bistums Temeswar)


  • Bericht 2010

    Statistik bezüglich der Begünstigten des Zentrums für Palliativpflege Hospiz im Laufe des Jahres 2010:

    • 178 eingewiesene Patienten
    • 91 Todesfälle
    • 2657 Tage Krankeneinweisungen
    • 93% der behandelten Fälle waren Onkologiepatienten
    • 7% der Fälle mit anderen Krankheiten
    • Durchschnittszeitraum eines Krankenaufenthalts: 13 Tage

    Im Zentrum für Palliativpflege Hospiz wurden auch mehrere Fachkurse organisiert, folglich fand am 2. Februar 2010 der Kurs zum Thema „Prävention der nosokomialen Infektionen“ mit Beteiligung des medizinischen Personals des Hospizes statt. Im Monat Mai 2010 wurde ein Kurs zum selben Thema im Kreiskrankenhaus in Timisoara organisiert, woran auch die Krankenschwestern unseres Hospizes teilnahmen.

    Im Zeitraum vom 1. bis zum 17. März 2010 war die Hospizleiterin Sr. Savia Lukakova auf einem Erfahrungsaustausch in den Vereinigten Staaten, wo sie verschiedene Krankenhäuser und Pflegezentren für chronisch Kranke und Patienten in der Endphase ihrer Krankheit besichtigte.

    Am 14. Juli 2010 wurde im Hospiz ein Vortrag über die Sozialdienste der Diözesancaritas Temeswar und die Erneuerungen in diesem Bereich organisiert. Es referierte die Caritas-Sozialarbeiterin Delia Tomici. Am Kurs beteiligten sich alle Angestellten des Hospizes.

    Am 17. Juli und am 24. Juli 2010 trug die Leiterin der Sozial- und Pflegestationen der Caritas, Gabriela Bors, zwei Weiterbildungskurse zu den Themen: „Pflege der bettlägerigen Patienten“ bzw. „Prinzipien der Pflege der älteren Person“ vor. für die Mitglieder des Die Kurse wurden im Rahmen Ordens der Krankenschwestern, Krankenpflegern und Hebammen in Rumänien, Filiale des Kreises Timis veranstaltet. Daran nahm auch das medizinische Fachpersonal des Hospizes teil.

    Am 23. August 2010 wurde in unserem Zentrum für Palliativpflege der Kurs zum Thema „Die Freiwilligenarbeit im Hospiz“, woran sich alle Angestellten beteiligten. Kursreferentin war die Hospiz-Krankenschwester Sr. Paula Strbova. Am 20. September 2010 hielt Dr. Daniela Ulian einen Vortrag zum Thema „Die Palliativpflege in Rumänien”, wo alle Hospiz-Angestellte anwesend waren.

    Am 7. und 8. Oktober 2010 fand in Bukarest die Internationale Tagung „Medizinische und soziale Dienste in den ländlichen Räume in Rumänien: Bedürfnisse und Lösungen” statt.

    In der Zeitspanne vom 28. bis zum 30. Oktober 2010 wurde in Klausenburg die 11. Tagung des Nationalen Vereins für Palliativpflege zum Thema „Die Palliativpflege – eine Einladung für Zusammenarbeit” organisiert. Vonseiten des Hospizes der Caritas Temeswar beteiligten sich Dr. Daniela Ulian und die Hospizleiterin Sr. Savia Lukakova.



  • Timisoara Gospel Project


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    der Projektchor „The Timisoara Gospel Project “ feiert sein sechsjähriges Bestehen. TGP ist ein informelles, ökumenisches Projekt, das 2005 von einem deutschen Studenten, Dominic Samuel Fritz, gegründet wurde.
    Timisoara Gospel Project
    Wir sind ein Chor der nur einmal im Jahr zusammenkommt, ein Haufen enthusiastischer Sänger mit Musik im Blut und ein bisschen Größenwahn, überzeugt davon, innerhalb einer Woche ein gelungenes und mitreißendes Konzert auf die Beine stellen zu können. Jedes Jahr sind wir selbst überrascht, was unsere Leidenschaft für die Musik, viele anstrengende Proben und der Geist des Gospels alles zum Klingen bringen können.

    Wie jedes Jahr wird unser Projekt mit einem Benefizkonzert abgeschlossen, dessen Einnahmen dem Hospiz „Haus der Göttlichen Barmherzigkeit“ zu Gute kommen. In diesem Jahr findet das Abschlusskonzert im katholischen Dom in Temeswar statt, und zwar am Sonntag, den 30. Mai um 20 Uhr.

    Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele von Ihnen unsere herzliche Einladung zu unserem Konzert „Freedom is coming“ annehmen würden.



  • Bericht 2009

    Es sind bereits 3 Jahre seit der Einweihung des Hospiz „Haus der göttlichen Barmherzigkeit“ und der Einweisung des ersten Patienten vergangen. Am Anfang der Tätigkeit bestanden Zweifel an der Erhaltung und Fortsetzung des Hospiz-Projektes wegen der unstabilen wirtschaftlichen, sozialen und politischen Lage in Rumänien. Wir sehen aber die Entwicklung des Projekts und freuen uns, dass unsere Tätigkeit der Gemeinschaft von großem Nutzen ist und es sind immer mehr Menschen aus allen Teilen Rumäniens, die unsere Dienste in Anspruch nehmen. Ein Beweis für die positive Entwicklung ist die Dankbarkeit der Patienten, die im Hospiz palliativ betreut wurden und deren Familien.

    Die Situation bezüglich der Patienten, die im Jahr 2009 in unsere Einrichtung mit 10 Betten eingewiesen wurde ist folgende:

    • 223 eingewiesene Patienten
    • 2422 Tage Krankenhausaufenthalte
    • 92 % der Fälle sind Patienten der Onkologie
    • 8 % der Fälle leiden an anderen Erkrankungen
    • Durchschnittliche Dauer der Krankenhausaufenthalte betrug 12 Tage

    Auch im Laufe dieses Jahres hat das Fachpersonal an Weiterbildungskursen, an Konferenzen, sowie an regionalen und nationalen Treffen teilgenommen. Viele davon wurden auch in den Räumen des Zentrums organisiert.

    Die Leiterin des Zentrums hat im Jahr 2009 an den Sitzungen der Gesellschaft für Palliative Betreuung in Rumäien-Brasov teilgenommen. Die Sitzungen behandelten verschiedene Themen im Bereich der palliativen Pflege.

    Die Buchhalterin des Zentrums hat an folgenden Kursen teilgenommen:
    ♦ Kurs für „Erhalt von Gemeinschaftsfonds: Mechanismen, Herausforderungen, Erfolgsgeschichten“ stattgefunden in Bukarest;
    ♦ Kurs zum Thema „Erstellung von Finanzierungsvorschlägen“, organisiert in Brasov.

    Die Sozialarbeiterin, die am Zentrum angestellt ist, hat an mehreren Sitzungen und Treffen zu verschiedenen Themen teilgenommen:
    ♦ Sitzung der DGASPC Timis, wo über Dienstleistungen bei der Pflege in Tageszentren diskutiert wurde;
    ♦ Kurs, organisiert von der Stiftung der Sozialen Leistungen Bethany Timisoara zum Thema „Betreuung von Freiwilligen“;
    ♦ Seminar zum Thema „Projektverfassung“, organisiert von der Stiftung der Sozialen Leistungen Bethany Timisoara, in Simeria;
    ♦ Diskussionsrunde im Hotel Timisoara, wo „die Rolle der Gesellschaft bei der Förderung der Transparenz und der lokalen Verantwortung“ besprochen wurde, diese Veranstaltung wurde vom Institut für öffentliche Politiken und der Stiftung „Pentru Voi“ Timisoara organisiert.

    Raport 2009

    Die Ärzte und Krankenschwestern, wichtige Mitglieder des interdisziplinären Teams des Zentrums waren bei verschiedenen Veranstaltungen aktiv:
    ♦ Der Orden der Krankenschwestern und Hebammen aus Rumänien (O.A.M.M.R.) hat im C.F.R. Krankenhaus Timisoara am 28. Februar ein Informationsseminar organisiert, es wurde über die Bedeutung der palliativen Pflege diskutiert. Der Vortag wurde von dem Arzt und der Leiterin des Zentrums gehalten. Im Rahmen des Seminars hat eine der Krankenschwestern des Zentrums eine Arbeit zum Thema „Das Ideal im Dialog mit Patienten“ vorgestellt.
    ♦ In der Zeitspanne vom 09.-13. März 2009 haben zwei Krankenschwestern in Brasov an dem Kurs zum Thema: „Palliative Pflege von unheilbar Kranken“ teilgenommen, der Kurs wurde von den anerkannten Lektoren des Hospizes „Haus der Hoffnung“ gehalten.
    ♦ Anlässlich des Internationalen Tages der Krankenpfleger am 8. Mai wurde ein Seminar gehalten, an dem die Krankenschwestern unseres Hospizes eine Arbeit zum Thema „Palliative Pflege und die Rolle der Krankenschwester bei der spirituellen Betreuung der Kranken“ vorstellten. Organisiert wurde das Seminar vom Orden der Krankenschwestern und Hebammen aus Rumänien (O.A.M.M.R.), es fand im Adam Müller Guttenbrun Haus statt.
    ♦ Am 23. Mai 2009 hat unser Zentrum ein Seminar am Gerhardium zum Thema „Miteinbeziehung der Angehörigen/ Freiwilliger bei der Pflege und Verbesserung der Lebensqualität der Kranken“ gehalten, Lektoren waren die Leiterin des Zentrums und eine der Krankenschwestern.
    ♦ Am 18. September 2009 hat eine der Krankenschwestern an der V. Nationalen Konferenz in Arad zum Thema „Qualität und Sicherheit bei der Krankenpflege" teilgenommen, organisiert wurde dies durch den Orden der Krankenschwestern im Bereich der Allgemeinmedizin und der Hebammen aus Rumänien.
    ♦ Vom 11.-13. September 2009 bei der Nationalen Konferenz für Palliative Pflege in Constanta hat der Arzt des Zentrums teilgenommen, die Konferenz wurde von der Gesellschaft für Palliative Pflege in Rumänien organisiert.
    ♦ Zusammen mit der Gesellschaft der Krankenschwestern aus Timis haben wir am 7. November 2009 die Konferenz zum Thema “Palliative Pflege: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“ organisiert, daran nahmen Ärzte, Psychologen und Krankenschwestern aus verschiedenen Teilen des Landes teil. Die wissenschaftliche Tagung hat im Adam Müller Guttenbrun Haus stattgefunden. Der Arzt, der Psychologe und die Krankenschwestern haben Arbeiten zu verschiedenen Themen vorgetragen:
    - „Modell Palliative Pflege „Haus der Göttlichen Barmherzigkeit“ Timisoara“
    - „Die Behandlung der Schmerzen bei Krebs –Aspekte der Krankenpflege“
    - „Palliative Pflege bei Oberflächenblutungen“
    - „Psychologische Unterstützung von Minderjährigen mit Eltern in der letzten Lebensphase“
    Nach der Vorstellung der Arbeiten fand ein Workshop zu dem Thema Schmerzbekämpfung statt, wobei durch eine Telekonferenz auch der Verein „Palliative Care RO Association“ Timisoara in Zusammenarbeit mit Lisburn Trust, Nordirland teilgenommen haben und das Thema: „Palliative Pflege – Perfusor“ vorstellte.
    Der Abschluss der Konferenz fand im Hospiz „Haus der Göttlichen Barmherzigkeit“ in Timisoara statt, nach dem Besuch unseres Zentrums haben die Teilnehmer die Videopräsentation- Hospiz „Haus der Göttlichen Barmherzigkeit“ – Vergangenheit – Gegenwart gesehen.
    ♦ Am 27. November hat die Leiterin des Zentrums an der öffentlichen Diskussion „Annäherung, Ausrüstung, Unterstützung und Beratung von Alzheimerkranken“ teilgenommen, diese hat in Ciacova, Kreis Timis, stattgefunden. Die Diskussion wurde vom Kreisrat Timis, der Generaldirektion für Sozialhilfe und dem „Schutz des Kindes“, Timis, organisiert.

    Auch im den Räumen unseres Zentrums haben verschiedene Treffen, Kurse und Seminare stattgefunden:
    ♦ Im Laufe des Jahres 2009 fand im Hospiz ein Kurs für Ärzte aus dem Westen Rumäniens statt, Zweck war der Erhalt des Zertifikats für palliative Pflege. Dieser Kurs wurde in mehreren Modulen organisiert und von den Ärzten des Zentrums geleitet.
    ♦ Im Sinne der beruflichen Aus- und Weiterbildung haben die Krankenschwestern des Zentrums aller zwei Monate an Kursen teilgenommen, die im Hospiz von den angestellten Krankenschwestern gehalten wurden. Die Themen der Kurse waren folgende:
    - Der Bewegungsapparat – die Knochen
    - Die Wirbelsäule / die Gelenke
    - Die Muskel und Sehnen
    - Der Verdauungsapparat
    - Die Drüsen
    - Die weiblichen Organe
    ♦ Die Leiterin des Zentrums hat für das medizinische Personal im September einen Kurs zum Thema „Technische Normen, nosocomiale Infektionen, Sauberkeit, Desinfektion im Hospiz“ gehalten.

    Praktikum

    Im Laufe dieses Jahres haben wir im Hospiz mehrere Studenten aufgenommen, die ihr Praktikum hier absolvieren wollten. Die Schulen, aus welchen die Studenten kommen sind das nationale Kolleg Ana Aslan – Timisoara, die weiterbildende Berufsschule St. Maria Hilfe – Timisoara und die Fakultät für Soziologie und Psychologie /Abteilung Soziale Assistenz.

    Feiern

    Anlässlich verschiedener Feiern gab es in unserem Zentrum Begegnungen und Momente, bei denen wir uns gemeinsam wohl gefühlt haben und die zur Vertiefung der kollegialen Beziehungen führten. Gleichzeitig vermittelten sie eine familiäre Atmosphäre für die Patienten und deren Angehörigen. Diese Treffen waren auch Gelegenheiten um unsere Dankbarkeit gegenüber unseren Spendern und Freiwilligen zum Ausdruck zu bringen.
    ♦ Während der Fastenzeit wurde einmal in der Woche die Andacht des Kreuzweges gefeiert. Bei diesen Andachten haben die Angestellten unseres Zentrums zusammen mit den Angehörigen, den Freiwillige und Helfern teilgenommen.
    ♦ Am 19. April wurde das Weihfest unseres Zentrums -„Haus der göttlichen Barmherzigkeit“- gefeiert. Dabei wurde nach der Heiligen Messe in der Kapelle des Hospizes das Programm um 15 Uhr mit einem Gebet fortgeführt, wo auch die Eucharistie gefeiert wurde. Zusammen mit den Gästen, unseren Helfern, den Freiwilligen und dem Personal des Hospiz haben wir das Gebet "Kranz der göttlichen Barmherzigkeit" gesungen. Dazwischen hat der Jugendchor der Römisch-Katholischen „Herz Jesu Kirche“ vom Balcescu-Platz Lieder angestimmt. Die Feier endete mit einem Picknick im Park des Zentrums.
    ♦ Das fünfte traditionelle Benifizkonzert „Timisoara Gospel Projekt“ hat am 17. Mai 2009 stattgefunden. Damit soll den Patienten, die sich in der Pflege des Hospiz – Zentrums befinden geholfen werden. Das Gospelkonzert wurde von Dominic Fritz – einem jungen Freiwilligen aus Deutschland in der Römisch-Katholischen Kirche „Heiliger Georg“, organisiert. Im Chor haben auch einige der Freiwilligen und Angestellten des Hospizes gesungen.
    ♦ Der Verein „For Help“ hat uns im Laufe des Jahres zu verschiedenen Anlässen durch wunderschöne Konzerte, in denen Kinder gesungen haben, geholfen.
    ♦ Am 10. Oktober wurde der Internationale Hospiztag begangen und unser Zentrum hat ein Kulturprogramm organisiert, zu dem die Freiwilligen und Familien der Kranken eingeladen waren.
    ♦ Zum 3-jährigen Jubiläum der Eröffnung unseres Hospizes konnten wir während der Heiligen Messe Gott unserem gütigen Herrn und auch all unseren Spendern danken. Dieses Ereignis hat am 29. November 2009 im Rahmen unseres Zentrums stattgefunden.
    ♦ Zum Tag des Heiligen Nikolaus erfüllte sich unser Zentrum mit Freude, als die Patienten, die Angehörigen, die Angestellten und die Freiwilligen persönlich Geschenke vom Heiligen Nikolaus erhalten haben.
    ♦ Auch in diesem Jahr kamen in der Weihnachtszeit zahlreiche Gruppen von Weihnachtssänger, sowohl aus Timisoara, als auch aus anderen Orten. Auf diese Weise haben Patienten, Angehörige und Angestellte die Geburt des Herren mit vielen schönen Wünschen, Wärme und Seelenfrieden begangen.

    Spenden

    Im Jahre 2009 wurden wir weiterhin mit zahlreichen Gegenständen und dringend benötigten medizinischem Material ausgestattet. Die Spenden vom Benefizkonzert „Timisoara Gospel Projekt“ haben uns zusammen mit anderen Spenden geholfen noch ein Sauerstoffgerät zu kaufen, das für die Bedürfnisse der Patienten gebraucht wird. Für die Ausstattung des Parks wurde ein Holzzaun gebaut, der zur Wahrung der Intimität der Patienten und der Angehörigen, die ihre Freizeit im Park verbringen, spazieren oder spirituelle und psychologische Betreuung wahrnehmen notwendig war.



  • Bericht 2008

    Auch im Jahr 2008 wurde die Tätigkeit in unserem Zentrum weitergeführt und darüber möchten wir Ihnen einige Informationen mitteilen.

    Tätigkeit im Jahr 2008 :

    • 254 – eingewiesene Personen bis zum 31.12.2008
    • 2842 Tage Krankenhausaufenthalte
    • 80% der Fälle sind Patienten der Onkologie
    • 20% der Fälle leiden an anderen Erkrankungen
    • Durchschnittliche Dauer der Krankenhausaufenthalte betrug 11 Tage

    Im Laufe dieses Jahres hat das Fachpersonal an Weiterbildungskursen, an Konferenzen, sowie an regionalen und nationalen Treffen teilgenommen. Gleichzeitig wurden auch verschiedene Veranstaltungen innerhalb des Zentrums organisiert.

    Am 23. Februar 2008 haben die Vertreter des Zentrums aktiv an der Organisation des Symposiums mitgewirkt, das von dem Orden der Krankenschwestern aus Timisoara veranstaltet wurde. Dort haben wir unser Zentrum vorgestellt und allgemein über die palliative Pflege, sowie über die Tätigkeiten des Zentrums informiert.

    Während der Fastenzeit hat Pater Wonerth Laszlo zwei mal die Woche, am Dienstag und am Donnerstag, um 15 Uhr die Andacht des Kreuzweges zelebriert.
    An diesen Andachten nahmen die Angestellten unseres Zentrum, zusammen mit Angehörigen, Freiwilligen und weiteren Helfern teil.

    Für die Angestellten und die Unterstützer des Zentrums wurden vom 03.-06. März 2008 Exerzitien (geistliche Übungen) organisiert. In diesen Tagen hat Pater Jose de Vela aus der Gemeinschaft der Brüder des Heiligen Kreuzes viele Vorträge über das Leiden des Menschen und den Sinn von Krankheit, vor allem im Angesicht der letzten Lebensphase gehalten. Diese Art von spiritueller Bildung hat uns dabei geholfen, die Kranken besser zu verstehen und ihr Leid zu lindern.

    Unser Zentrum, das den Namen „Haus der göttlichen Barmherzigkeit“ trägt, hat am 30. März 2008 sein Weihfest gefeiert und hatte dabei ein spezielles Programm:
    1.) Die heilige Messe hat in der Früh in der Kapelle stattgefunden und wurde von dem Vikar des Bistums Timisoara Msgr. Bocskei Laszlo zusammen mit Msgr. Wonerth Laszlo zelebriert.
    2.) Um 15 Uhr haben wir uns zu einem Gebet in der Kapelle des Zentrums getroffen, wo auch die Eucharistie gefeiert wurde. Zusammen mit den Gästen, den Helfern, den Freiwilligen und dem Personal des Hospiz haben wir den „Kranz der göttlichen Barmherzigkeit“ gebetet. Dazwischen hat der Chor „Exultate“ der Römisch-Katholischen Kathedrale Kirchenlieder angestimmt.
    3.) Pater Jose de Vela aus der Gemeinschaft der Brüder des Heiligen Kreuzes hat eine Konferenz zum Thema der Feier der göttlichen Barmherzigkeit gehalten.
    4.) Das Programm der Feier wurde im Konferenzraum mit einer Videopräsentation über die Arbeit des ersten Tätigkeitsjahres des Zentrums, gefolgt von einem kurzen Konzert und einem Empfang fortgesetzt. Dort hatten wir die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und um uns zusammen wohl zu fühlen.

    Am 19. April 2008 hat das traditionelle Gospelkonzert stattgefunden, dies hat den Zweck den Patienten, die sich in der Pflege des Hospiz – Zentrums befinden zu helfen. Das Gospelkonzert wurde von Dominic Fritz – ein junger Freiwilliger aus Deutschland in der Römisch-Katholischen Kirche „Das Herz Jesu“, am Balcescu-Platz organisiert. Im Chor haben auch einige Freiwillige und Angsestellte des Hospizes gesungen.

    Raport 2008


    Von Juni bis August 2008 haben unsere Krankenpfleger an einer dreimonatigen Weiterbildung für Krankenpfleger teilgenommen, der Kurs im Rahmen des nationalen Programms zur Ausbildung von Krankenpflegern wurde von der Programmkoordinatorin Banciu Ana geleitet.

    Die Leiterin des Zentrums hat zusammen mit den Angestellten und der Sozialarbeiterin am 9. Juli 2008 an einem Kurs zur Bekämpfung der Armut in Rumänien teilgenommen, der Kurs wurde von der Karitas Organisation aus Rumänien organisiert.

    Am 17. Juli 2008 gab es eine besondere Veranstaltung. Die Franziskaner Schwestern aus der „Kongregation der Töchter des Heiligen Franziskus von Assisi“, die auf dem rumänischen Staatsagebiet ihre Tätigkeit ausüben, wurden seitens des Humanitären Rates der Slowakischen Republik mit einem Ehrendiplom für die Vertretung des Staates in Rumänien, Timisoara mit dem Projekt Hospiz – Zentrum für Palliative Pflege geehrt.

    Am 21. Juli 2008 fand ein Kurs zum Thema: „Mobilisierung des Patienten“, gehalten von Sr. Savia-Lukacova Lubica, statt. Bei diesem Kurs waren alle Krankenschwestern unseres Zentrums anwesend.

    Am 01. Oktober 2008 hat die Leiterin des Zentrums zusammen mit der Sozialarbeiterin am Internationalen Seniorentag, organisiert von D.G.A.S.P.C. Timis, teilgenommen.

    Anlässlich der Feier des heiligen Franziskus von Assisi, am 04.Oktober 2008 wurde ein Programm organisiert, an dem die Angestellten unseres Zentrums, die Freiwilligen, dieverse Helfer und die Taize-Gruppe aus Arad teilgenommen haben.
    Am Abend vor der Feier wurde das Gebet „Tranzitus“ zelebriert, gefolgt von einer euharistischen Anbetung, wobei der Chor aus Arad Anbetungslieder gesungen hat.
    Am Morgen wurde die heilige Messe von Msgr. Wonerth Laszlo und anderen Priestern zelebriert. Um 15 Uhr nachmittags hat Pater Jose Vela einen Vortrag zum Thema: „Gott ruft dich – die Faszination der christlichen Berufung“ gehalten. Das Programm wurde mit einem Festessen abgeschlossen.

    Anlässlich des Welthospiztages, am 14. Oktober hat das Hospiz-Pflegezentrum ein Kulturprogramm im Konferenzraum organisiert. Es wurden die Freiwilligen und die Familien der Kranken eingeladen. An diesem Tag wurde die Palliative Pflege und die Tätigkeit des Zentrums vorgestellt. Im Rahmen des Programms wurde auch ein Kurs zum Thema: „Das Ideale im Dialog mit dem Patienten“ gehalten, der Kurs wurde von einer der Krankenschwestern des Zentrums gehalten.
    Am. 02. November 2008 hat Msgr. Laszlo Wonerth eine Requiem-Messe in Gedenken der Patienten, die bis heute im Hospiz gestorben sind, zelebriert.

    Die Krankenschwestern und die Leiterin des Zentrums haben am 06. November 2008 an einem Kurs zum Thema: „Notfälle in der Palliativmedizin“ gehalten von Lektor Dr. Sirbu, teilgenommen.

    An der Nationalen Konferenz für Palliative Pflege vom 7.-8. November 2008 in Brasov, organisiert von der Nationalen Gesellschaft für Palliative Pflege haben die Ärzte und die Leiterin des Zentrums teilgenommen. Sie haben das Zentrum für Palliative Pflege aus Timisoara vorgestellt und unser ehrenamtlicher Psychologe hat eine Arbeit zum Thema: „Das Drei-Phasen-Modell in der psychologischen Betreuung von Kranken in der Endphase“ vorgestellt.

    Am 24. November 2008 haben alle Angestellten des Zentrums das Orgelkonzert von Barbara Harbach aus Amerika besucht, das Konzert fand in der Römisch-Katholischen Kathedrale „Heiliger Georg“ in Timisoara statt. Es war eine gute Gelegenheit für Erholung, Entspannung und Pflege der zwischenmenschlichen Beziehungen.

    Am 03. Dezember 2008 haben unsere Mitarbeiter von der Gesellschaft „Petru Voi“(Für Euch) den internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen begangen, dabei hat auch die Leiterin des Zentrums teilgenommen.

    Auch in diesem Jahr hat der Heilige Nikolaus am 6. Dezember 2008 Freude in die Herzen der Patienten, der Angehörigen sowie der Angestellten und der Freiwilligen gebracht. Der Heilige Nikolaus wurde mit Liedern willkommen geheißen und brachte Geschenke für alle Anwesenden.

    In der Weihnachtszeit wurde unser Zentrum von mehreren Weihnachtssängergruppen, nicht nur aus Timisoara, sondern auch aus Arad, besucht, die durch ihre Weihnachtslieder die Freude über die Geburt des Heilands zum Ausdruck bringen wollten. Sowohl die Patienten, als auch die Angehörigen freuten sich über die Atmosphäre dieser feierlichen Momente.

    Im Jahr 2008 hat unser Zentrum zahlreiche Besuche aus dem Ausland empfangen, zum Beispiel aus Deutschland, Polen, der Slowakei, den Vereinigte Staaten von Amerika, Österreich und Schweden, dazu kommen die Besuche aus verschiedenen Gegenden Rumäniens - Oradea, Arad, Onesti, Roman, Caransebes, Cluj, Iasi, Bukarest.

    Auch in diesem Jahr haben wir uns darüber gefreut, von Freiwilligen unterstützt zu werden, welche den Angestellten des Zentrums bei verschiedenen Tätigkeiten geholfen haben: psychologischer, spiritueller und sozialer Beistand, häusliche Arbeiten, Instandhaltung des Parks, Übersetzung von Korrespondenzen, Freizeit mit den Patienten und Angehörigen...

    Auch im Jahr 2008 hat unser Zentrum mehrere finanzielle und materielle Spenden erhalten, daraus ist die Ausstattung des Zentrums mit Gebrauchsgegenständen, die unserer Tätigkeit dienen, ergänzt worden. Ein Teil kam durch das Rote Kreuz – Lauf aus Deutschland. Zur Ausstattung des Zentrums haben wir von einem Spender ein medizinisches Sauggerät erhalten, der bei Bedarf für die Patienten eingesetzt wird. Von anderen deutschen Spendern haben wir eine elektronische Orgel erhalten, diese wird in der Kapelle des Zentrums verwendet. Mit Hilfe der Spenden haben wir es im Sommer geschafft den Wasserfall im Park des Zentrums zu erneuern. Ein Künstler hat für das Hospiz ein Gemälde mit den Titel „Autobahn der Sonne“ gemalt.



  • Bericht 2007

    Dank wie Wunder erscheinender Umstände haben wir es mit Gottes Hilfe geschafft im Jahr 2007 erfolgreich unser Projekt zu starten: Das Zentrum für palliative Betreuung "Hospiz der Göttlichen Barmherzigkeit".

    Damit Sie sich mit uns über die Entwicklung unseres Projektes, an welchem Sie in einer besonderen Art und Weise mitgeholfen haben, freuen können, möchten wir Ihnen nun am Anfang des Jahres 2008 einige Informationen zukommen lassen, mit Blick auf die Zeit nach der Einweihung des Hospizes, die am 25. November 2006 stattfand, Aktivitäten und Vorstellungen die wir entfalten konnten. Wir hoffen Ihnen so rückblickend einen Eindruck von dem vermitteln zu können, was wir in der ersten Zeit realisieren konnten.

    Bericht 2007

    1. Nach der Auswahl des Personals, die im November vor der Einweihung des Gebäudes stattgefunden hat, wurde das Verfahren zur Einreichung der notwendigen Dokumentation zum Abschluss des Vertrages mit der Kreiskrankenkasse Timis (Casa Judeteana de Asigurari de Sanatate CJAS) begonnen.

    Im Monat Januar wurde das ausgewählte Personal eingestellt und es wurde beschlossen, dass das Zentrum für Palliative Betreuung die eigentliche Tätigkeit angefangen vom 1. Februar aus eigenen Mitteln startet, bis zur Unterzeichnung des Vertrags mit CJAS. Die eigenen Mittel stammen aus Spenden. Außerdem wurde die für den Abschluss des Vertrags mit CJAS notwendige Dokumentation ergänzt.

    Nach einer Evaluierung durch CJAS Timis wurde der Vertrag unterzeichnet, auf diese Weise wurde das Zentrum für Palliative Betreuung "Hospiz der göttlichen Barmherzigkeit" als Anbieter von medizinischen Diensten im Beriech der Palliativen Medizin akkreditiert. Aufgrund des Vertragsabschlusses mit der Kreiskrankenkasse wurde beschlossen die Summe von 118 lei/Tag/ versicherte Person zu gewähren.

    2. Am 3. Februar fand eine Fortbildung des Personals statt, im Rahmen eines Kurses und eines Workshops für Ärzte und Krankenschwestern zum Thema: "Die Palliative Betreuung und die automatische Impfung", organisiert von dem Verein Palliative Care RO-Association Timisoara, durch : Dr. Oana Ciucure und Dr. Claudia Stefanescu in Zusammenarbeit mit Lisburn Trust Nordirland, durch : Dr. Aine McNeill, As. Med. Maggie Ross und As. Med Tracy Ashfield.

    Ebenfalls im Februar dieses Jahres hat noch eine Fortbildung stattgefunden zum Thema der Anwendung der Opiumderivate, dieser Kurs wurde organisiert vom Hospiz " Haus der Hoffnung (Casa Sperantei)" Brasov, in Zusammenarbeit mit dem Weiterbildungszentrum der Ärzte. An dieser Veranstaltung im Hospiz Timisoara haben an den Wochenenden 9-10 Februar und 16-17 Februar 20 Ärzte teilgenommen.

    Die Tätigkeit des Betreuungszentrums hat am 5. Februar angefangen, als der erste Patient eingewiesen wurde.

    Das Zentrum für Palliative Betreuung "Haus der göttlichen Barmherzigkeit" Timisoara ist Mitglied der Nationalen Koalition für Palliative, die im November 2006 in Brasov gegründet wurde. Diese Organisation bietet Rechtsberatung im Bereich der Förderung der Rechte der Patienten in Rumänien im Bereich der Palliativen Pflege und Betreuung. Das erste Treffen fand in Sibiu am 15-16 Februar 2007 statt.

    3. Angefangen vom 19. März 2007 hat das Betreuungszentrum vom Typ Hospiz einen 10tägigen Fortbildungskurs zum Thema: "Die Palliative Betreuung des unheilbar Kranken" organisiert. Die Vorträge wurden von Frau Ecaterina Nistor gehalten, akkreditierte Lektorin am Hospiz "Haus der Hoffnung (Casa Sperantei)" Brasov, begutachtet von OAMMR Timis. Es haben 16 Personen teilgenommen: das Pflegepersonal des Hospizzentrums und andere Pflegefachkräfte und Krankenschwestern aus dem Zentrum für häusliche Krankenpflege aus der Föderation Caritas des Bistums Timisoara.

    4. Am 14.-15. April anlässlich der Feier göttlichen Barmherzigkeit hat unser Zentrum für Palliative Betreuung den Namenstag gefeiert und dem Namenspatron des Hospizes gewidmet. Das Programm der Feier begann mit einem Wohltätigkeitskonzert zum Zweck der Unterstützung der Kranken, die sich in der Betreuung des Hospizzentrums befinden. Das Gospelkonzert wurde von Dominic Fritz - ein junger Volontär aus Deutschland, in der römisch-katholischen Herz Jesu Kirche am Balcescu Platz organisiert. Am Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit, den 15. April 2007 ging das Programm mit der heiligen Messe weiter und um 15 Uhr mit der Andacht in der Kapelle des Hospizes. Das Programm der Feier wurde durch einen Besuch des Zentrums beendet, darauf folgte eine Mahlzeit an der die Angestellten, Freunde, Wohltäter, Mitarbeiter und andere eingeladene Gäste teilgenommen haben.

    5. Am 27. April fand in Bukarest die nationale Konferenz mit dem Titel "Palliative Pflege - integrierter Teil des öffentlichen Gesundheitssystems" statt. Teilnehmer waren die Behörden, Fachleute aus dem medizinischen Bereich, Nichtregierungsorganisationen, Religiöse Kulte und internationale Organisationen. Ziel war es die rechtlichen Bestimmungen zu verbessern, es wurden sowohl das Palliative Pflegezentrum als auch das Projekt zur Pflege am Wohnsitz im Rahmen der Caritas Föderation Timisoara vorgestellt.

    6. Anlässlich des Internationalen Tages der Krankenschwester am 12. Mai haben wir in unserem Betreueungszentrum am 11. Mai 2007 eine Feier organisiert, um die bisherige Arbeit unserer Krankenschwestern in der Palliativen Pflege öffentlich zu würdigen.

    7. Aus den Spenden der letzten Monate ist es uns im Laufe des Sommers gelungen, das Dach des Anbaus zu erneueren, wo die Garage, der Abbschiedsraum, in welchem die Verstorbenen aufgebahrt werden, und Lagerräume untergebracht sind. Ausserdem wurde, ebenfalls aus Spenden, das gesamte Zentrum mit Mückengittern und mit Gegenständen und Materialien für den alltäglichen Gebrauch ausgestattet. Für die Ausstattung des Gartens wurden 10 Bänke gespendet, diese werden von den Patienten und den Angehörigen zur Erholung genutzt.

    8. Zum Internationalen Hospiztage hat unsere Einrichtung im Zeitraum zwischen dem 7. und 18. Oktober 2007 verschiedene Aktionen organisiert: Präsentationen, einen Freiwilligentag und eine Aktion der christlichen Jugend, um so die palliative Pflege zu unterstützen.

    9. In der Zeitspanne 19.-22. Oktober 2007 haben wir an der wissenschaftlichen Veranstaltung "Caritas - Charity und Professionalismus" teilgenommen, im Rahmen dieser Veranstaltung haben wir das Projekt und die Tätigkeit des Hospiz vorgestellt, dieses palliative Betreueungszentrum ist das einzige dieser Art in Rumänien unter der Schirmherrschaft von Caritas.

    10. Im Rahnen der VIII. Nationalen Konferenz für Palliation "Klinische Praxis und Entwicklung der Dienstleistungen in der palleativen Betreuung", vom 9.-10. November 2007 in Poiana Brasov haben wir mit zwei Arbeiten unsere eigenen Erfahrungen und Tätigkeiten im Bereich vorgestellt: "Behandlung von Onkologiepatienten mit hemoragischen Beschwerden" und "Klinische Auswirkungen und das therapeutische Management bei Krebspatienten im fortgeschrittenen Stadium."

    11. Am 25. November, dem ersten Jahrestag der Einweihung des Hospizes, haben wir während der heiligen Messe, nach welcher zu einem Festessen geladen war, unsere Dankbarkeit für die Unterstützung unseres Projektes ausgedrückt.

    12. Am Tag des Heiligen Nikolauses, dem 6.Dezember 2007, konnten sich unsere Patienten über den Besuch eben jener Person freuen, und kleine Geschenke zauberten auf ihre und auf die Gesichter der Angestellten ein Lächeln.

    13. Im Verlaufe des Novembers, wie auch noch Anfang Dezember haben organisierte Gruppen von Studenten, die an der hiesigen Universität Soziale Arbeit studieren, unser Hospiz besichtigt und waren erfreut hier ein Praktikum absolvieren zu können.

    14. Weihnachten kam im Haus der Göttlichen Barmherzigkeit mit dem 18. Dezember schon etwas früher. Dass die kleinen symbolischen Geschenke von Seiten der Leitung des Hospizes Freude in die Herzen der Patienten brachte, wurde am Licht auf ihren erhellten Gesichtern deutlich.
    Aber nicht nur den Patienten wurde eine solche Freude zu Teil, auch das gesamte Personal beging später zusammen mit Freiwilligen im Konferenzsaal wie eine Familie eine festliche Weihnachtsfeier.
    Gleichzeitig erschienen unter dem Weihnachtsbaum Geschenke von Wohltätern, die später geöffnet wurden und allen Freude bereiteten.
    Während der Weihnachtsfeiertage statteten einige Gruppen von Colindatori (Colinde: traditionelle rumänische Weihnachtslieder) - nicht nur aus Timisioara sondern auch aus Arad - unseren Patienten einen Besuch ab, um die Hoffnung und das Licht der Geburt des Herrn zu verbreiten.

    15. Die aktuelle Situation in Bezug auf die Zahl der Personen, die bis jetzt in unser Zentrum mit einer Kapazität von 10 Betten eingewiesen wurden, ist folgende:

    • 214 eingewiesene Personen bis zum 31. 12. 2007
    • 2627 Tage Krankenhausaufenthalte insgesamt
    • 71% der behandelten Fälle sind Patienten aus dem Bereich der Onkologie
    • 29% der Fälle leiden unter anderen Krankheiten
    • die durchschnittliche Verweildauer betrug 12 Tage

    16.
    Die von der Kreiskrankenkasse (Casa Judeteana de Asigurari de Sanatate) erhaltene Summe ist nicht ausreichend, um die Betriebskosten des Zentrums zu decken, aus diesem Grunde versuchen wir weiterhin unsere Dienste öffentlich zu machen und die Gesellschaft zu sensibilisieren, damit wir langfristig Spender finden, um auch zukünftig eine Palliative Pflege von höchster Qualität bieten zu können.
    Neben der finanziellen Hilfe konnte unser Zentrum auch durch die Unterstützung von Freiwilligen profitieren. Jeder und jede brachte sich in den unterschiedlichsten Bereichen ein: durch spezialisierte Berufe (Psychologen und Sozialarbeiter), in der spirituellen Betreuung, in der Verwaltung, der Reinigung, der Gartenarbeit, sowie der allgemeinen Unterstützung des Hospizes.
    Die Freiwilligen haben Zeit und Talent investiert um den Patienten, ihren Angehörigen und dem Personal zu helfen.

    17. Während des Jahres 2007 hatten wir mehrere Besuche aus dem Ausland empfangen.

    Wir danken dem Herrn für sein Barmherzigkeit, die es ermöglicht hat dieses Projekt zu verwirklichen und die zum guten Gelingen dessen verhilft.

    Ihnen danken wir für Ihren guten Willen und Ihr Vertrauen, sowie für Ihre Hilfe, die Sie uns in einer so großzügigen Weise angeboten haben.

    Wir werden Sie in unsere Gebete mit einbeziehen, den Herrn bittend, dass er Sie mit Seinem Dank umgeben möge, mit Frieden und Liebe.

    12.02.2008 Hospice Timisoara



  • Seit dem 01.02.2007 ist das Hospiz in Betrieb

    Zur Zeit sind acht Betten belegt, aber leider auch schon vier Patienten verstorben. Das Hospiz wird in der Hauptsache von den Franziskaner Schwestern des Klosters betrieben, unterstützt von acht externen Krankenschwestern und Pflegehilfskräften.

    Februar 2007

    Aufgabe und Ziel des Hospizgedankens ist es, Menschen aller sozialen, ethnischen und religiösen Gruppen auf ihren letzten irdischen Tagen zu begleiten und ihnen ein menschen würdiges Sterben in Frieden zu ermöglichen. Beim Betreten dieses Hauses umfängt auch den Besucher diese friedliche und geradezu andächtige Atmosphäre, die viele der Patienten wohl zum ersten Mal in ihrem Leben erfahren. Die aufopfernde Pflege und fürsorgliche Betreuung der Patienten entspringt einer intensiven christlichen Nächstenliebe, wie sie in dieser Tiefe wohl nur bei Ordensschwestern anzutreffen ist. So ist es denn auch nicht verwunderlich, dass die Schwestern, sie sind hier weiß gekleidet, sowie die Pflegerinnen von einigen Patienten als Engel auf Erden angesehen und genannt werden. Eine schönere Bestätigung für die aufopfernde und mental äußerst anspruchsvolle Tätigkeit im Hospiz ist eigentlich nicht vorstellbar.

    Unter der Obhut der umsichtigen Leiterin, Sr. Savia, wird sich der Betrieb nach der Anlaufzeit bald in normalen Bahnen bewegen. Eine echte Herausforderung stellt jedoch die Finanzierung des Projektes dar und es erfordert viel Geduld und Sachverstand , dieses Problem in den Griff zu bekommen.

    Aus diesem Grunde sind Spenden sehr willkommen und werden dankbar entgegengenommen.

    Die Kontonummer lautet: 2200715 Sparkasse Fürstenfeldbruck, BLZ 70053070
    IBAN: DE1470053070000220715 BIC/SWIFT-CODE: BYLADEM1FFB
    Verwendungszweck: Zweckgebunden Hospiz Temeswar

    Spendenquittungen können ausgestellt werden, sofern Name und Anschrift des Spenders aus dem Kontoauszug ersichtlich sind.

    04.03.2007 Nikolaus Laub



  • Einweihung - 25.11.2006

    Wir sind froh Ihnen mitteilen zu dürfen, dass wir am 25. Nov. 2006 das erste Zentrum für
    Sterbebegleitung "Hospiz der göttlichen Barmherzigkeit", als ein Resultat des gemeinsamen Projektes der Caritas der Diözese Temeswar und der Franziskanerschwestern, eingeweiht wurde. Das Projekt wird von in Sterbehilfe geschulten Ärzten und der Krebsvereinigung Temeswar unterstützt.

    Um europäischen Standard zu erreichen war der Umbau des alten Klosters nötig geworden.
    Nur dank der göttlichen Gnade und der Hilfe unserer Unterstützer waren wir in der Lage all diese notwendigen Änderungen durchzuführen um so die Genehmigung für das Hospiz vom
    Bukarester Gesundheitsministerium zu bekommen.

    Inauguration

    Bei den Einweihungsfestlichkeiten hatten wir das große Vergnügen und Ehre Seine Exzellenz Dr. Claude Perisset, Apostolischer Nuntius von Rumänien und Moldavien, begrüßen zu dürfen. Er hatte die Einladung Seiner Exzellenz Martin Roos, Römisch-Katholischer Bischof von Temeswar, angenommen, die heilige Messe gemeinsam zu feiern. Desweiteren anwesend waren auch seine Exzellenz Joseph Duffy, Bischof von Cloger (Irland), Seine Exzellenz Alexandru Mesian, Griechisch-Katholischer Bischof von Lugosch, Seine Exellenz Paisie Lugojanul, Orthodoxer Bischof von Temeswar, Seine Exzellenz Jan Soth, der Botschafter der Slowakei in Rumänien, Schwester Irenea Hamranova, die Generaloberin der Franziskanerschwestern, sowie Vertreter von caritativen rumänischen und ausländischen Verbänden und Stiftungen.

    In seiner auf deutsch und rumänisch gehaltenen Predigt, ging Seine Exzellenz Jean-Claude Perisset besonders auf den Hospizgedanken und die Sterbehilfe ein:

    "Dieses Hospiz drückt mehr aus als Dank, mehr als Einfühlungsvermögen; es drückt die Tatsache aus das Jesus sich um die Armen und Kranken gekümmert hat. Dieses ist das Geheimnis von göttlicher Liebe für die Leidenden sowie auch für die Helfenden."

    In unseren gemeinsamen Gebeten bitten wir Gott durch seine Gnade, uns und unseren Gönner zu helfen, dieses Projekt weiterzuführen. Es ist uns bewusst dass die Fortführung dieses Projekts nur mit Unterstützung von großzügigen Wohltäter möglich ist.

    25.11.2006 Kongregation der Tochter des heiligen Franziskus von Assisi


  • Projekt - Gründung eines permanenten Hospiz - 18.02.2004

    Der Caritas-Verband der Diözese Temeswar, eine Organisation, die von dem römisch-katholischen Bistum von Temeswar, Rumänien, ins Leben gerufen wurde, begann seine Arbeit 1993, indem es sein Augenmerk auf die sozialen Probleme, insbesondere in dem Gebiet Banat, richtete, d.h. die 4 Kreise Timis, Arad, Caras-Severin, Mehedinti. Während der gesamten Zeit wurde die Herausarbeitung konkreter sozialer Bedürfnisse der Gemeinschaft, die Zusammenarbeit mit den Institutionen der Regierung u. a., die kontinuierliche Ausbildung des Personals und die Einbeziehung von Spezialisten in den Vordergrund gestellt. Heutzutage hat der Caritas-Verband der Diözese Temeswar 164 Angestellte.

    Die Hauptziele sind folgende:

    • Promotion von Konzepten in der Sozialpolitik
    • Die Reintegration Armer und aus der Gesellschaft ausgestoßener Personen
    • Die Entwicklung der Gemeinde
    • Die Zusammenarbeit mit lokalen und nationalen Organisationen
    • Die Bereitstellung eines qualifizierten und motivierten Personal

    1994 initiierte der Caritas-Verband der Diözese Temeswar ein hauptsächlich medizinisches Projekt für Pflege zu Hause. Bisher sind über 800 Patienten registriert, die eine häusliche medizinische Versorgung von einem professionellen Team erhielten, bestehend aus einem Arzt, Krankenschwestern, Pflegern und freiwilligen Pflegern, die dem Franziskanerorden angehören. Die Patienten mit verschiedenen chronischen Leiden bilden das größte Problem, mit dem wir konfrontiert werden, da sie während ihrer Endphase unkontrollierte Symptome aufweisen und permanente Pflege in einem Hospiz benötigen.

    Es wäre für den Patienten besser, zu Hause gepflegt zu werden, aber leider stellt sich in den meisten Fällen heraus, dass die Familien nicht dazu in der Lage sind, sei es aus finanziellen oder physischen Gründen oder auch aus Interesselosigkeit oder, dass sie keine Angehörigen haben. In all diesen Fällen waren unsere Besuche nicht ausreichend, und deshalb schlagen wir als Alternative die Gründung eines permanenten Hospiz vor, wo die Patienten untergebracht werden können. Dieses Zentrum wird im Franziskanerkloster untergebracht, das dieses Projekt unterstützt, indem es den Wohnraum und die freiwillige Mitarbeit der Franziskanerschwestern anbietet. Am Anfang kann es 8-10 Personen aufnehmen das entspricht ca. 60 Personen pro Jahr.

    Das Zentrum besteht aus 6 Räumen, einem Wohnraum, Badezimmern, einer Küche, einem Speise- und Aufenthaltsraum, einem Sprech- und Behandlungszimmer, einer Kapelle, einer Sakristei, Lagerräumen für Medikamente und hygienisch-sanitäre Materialien, einer Wäscherei, einem Ankleideraum und einer Garage. Zusätzlich gibt es einen Raum für Angehörige, die vorübergehend dort wohnen können, wie auch einen Hof und einen Garten (1416m2), wo Patienten und Angehörigen entspannen können.

    Zusammenfassung:

    • Aktive und vollständige Pflege wird für Patienten, die nicht mehr auf kurative Behandlung ansprechen, bereitgestellt. Die Linderung der Schmerzen und Symptome, die psychologische, soziale und geistige Unterstützung sind sowohl für den Patienten, als auch für dessen Familie wichtig.
    • Es wird die Verantwortung übernommen, dem Patienten an seinem Lebensende Würde und Trost zu gewährleisten.
    • Die lindernde Pflege ist ein ungelöstes Problem des rumänischen Gesundheitswesens. Die Patienten in der Endphase werden ihren Familien übergeben und demzufolge bleibt die Pflege und die Lebensqualität dieser Patienten unbefriedigend.
    • Aus diesem Grund ist das vorgeschlagene Hospiz eine dringende Notwendigkeit und es ergänzt das öffentliche Gesundheitswesen indem es die Pflege in der Endphase fortsetzt. Es gibt bisher keine spezialisierte Einrichtung in der Temeswarer Diözese.

    Die Begünstigten sind Erwachsene aus Temeswar und umliegenden Gebieten, mit verschiedenen Leiden, die in ihrer Endphase unkontrollierte Symptome aufweisen und lindernde Pflege benötigen.

    Caritas-Verband der Diözese Temeswar
    Corbului Str. 2
    RO-300239 Timisoara
    Romania
    Tel: 0040-256-499554
    Fax: 0040-256-494812
    E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Hauptpartner:

    Kongregation der Tochter des heiligen Franziskus von Assisi
    Cozia Str. 55
    RO-300580 Timisoara
    Romania
    Tel: 0040-256-487743
    Fax: 0040-256-492059
    E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    18.02.2004 Caritas-Verband der Diözese Temeswar
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